Programm

Dienstag, 14. März 2017, 19.30 Uhr
Eintritt: 15.–/10.–

Paul Ilg: Das Menschlein Matthias
Ein Theaterabend mit Esther Leiggener und Oliver Daume

Matthias, Sohn einer Arbeiterin, lebt als ungeliebtes Verdingkind bei einer Tante auf dem Gupf. Er flieht zur Mutter nach Rorschach, lernt den Vater kennen, fasst Vertrauen zu ihm. Aber die Hoffnung auf die Versöhnung der Eltern zerschlägt sich, und als sie doch in Griffnähe ist, stirbt der Vater bei der Rettung des Sohnes aus dem Bodensee.
Eine Inszenierung aus Anlass der Neuausgabe von Paul Ilgs Tetralogie durch den Literaturkritiker und Autor Charles Linsmayer.

 

Freitag, 24. März 2017, 19.30 Uhr
Eintritt: 20.–/10.–

Uta Köbernick: Grund für Liebe
politisch, zärtlich, schön.


Mit bezaubernder Leichtigkeit, hinreissender Komik, virtuosem Gesang und einer herrlichen Tiefe geht sie bis an den Rand des Erkennbaren und manchmal Erträglichen. Politisch hellwach, bringt die gebürtige Europäerin mit Ostberliner Wurzeln Standpunkte ins Stolpern, hilft ihnen schmunzelnd wieder auf und wenn die glauben, wieder festen Boden gefasst zu haben, ist die Erde plötzlich eine Scheibe.
Uta Köbernick ist Gewinnerin des Deutschen Kleinkunstpreises 2009 und des Salzbuger Stiers 2016.

 

Dienstag, 4. April 2017, 19.30 Uhr
Eintritt: 15.–/10.–

Du liebe Zeit!
Eine Lesung mit Peter Graf

Stellen wir uns vor, die Zeit sei ein Wesen. Wie würde sie wohl von unseren Versuchen denken, sie zu begreifen? Würde sie sich wundern ob all dem Schönen, Irrwitzen, Dummen und Lustigen, das wir auf unserer Suche finden? Würde sie sich freuen über ein Krümelchen Wahrheit? Vielleicht, aber würde sie darüber schweigen. Der Lupsinger Autor Peter Graf liest Geschichten und Texte über die Zeit und über den Versuch, sie zu fassen.

 

Freitag, 7. April 2017, 19.30 Uhr
Eintritt: 20.–/10.–

www.spoken-word.ch präsentiert:
Stefanie Grob, Gerhard Meister, Heike Fiedler, Pablo Haller & Nora Zukker

Fünf Schweizer Spoken-Word-Autorinnen und -Autoren mit eigenwilligen Stimmen, Themen und Vermittlungsmethoden beglücken das Dichter- und Stadtmuseum in dieser einmaligen Kombination mit einer kontrastreichen Abendveranstaltung. Mit Heike Fiedler, Pablo Haller, Stefanie Grob, Gerhard Meister und Nora Zukker.

 

Remo Zumstein

Freitag, 28. April 2017, 20.00 Uhr
Eintritt: 15.–/10.–

Dichter SLAM – 14. Liestaler Poetry Slam

Bereits zum vierzehnten Mal wetzen Schweizer Slam-Poetinnen und -Poeten ihre Münder und treten mit Wort und Körpereinsatz in den Kampf um die Gunst des Publikums und eine Flasche Whiskey.
Diesmal mit dabei sind u.a. mit Remo Zumstein (Bern), Carlo Spiller (Zürich) und Pesche Heiniger (Bern). Moderation: Micha de Roo (Basel)

 

Mittwoch, 10. Mai 2017, 14.00 Uhr

Happy birthday, Emma Herwegh!

Das DiSTL feiert den 200. Geburtstag der Revolutionärin, Schriftstellerin und Vorkämpferin für die Rechte der Frauen, die einen Salon in Paris ebenso schwungvoll führte, wie sie 1848 mit Pistolen und in Männerkleidern in die Revolution zog. Bei Kaffee und Kuchen kann man sich über diese berühmte Liestaler Bürgerin informieren und das Museum kennenlernen.

 

Freitag, 12. Mai 2017, 19.30 Uhr
Eintritt: 15.–/10.–

Georg Herwegh (18171875): Dichter und Republikaner
Zum 200. Geburtstag von Emma und Georg Herwegh

Als junger Mann machte Georg Herwegh mit seinen „Gedichten eines Lebendigen“ Furore. 1848 focht er aufseiten der badischen Revolution. In späteren Jahren unterstützte er die erwachende Arbeiterbewegung und übte ätzende Kritik an Bismarck. Als er 1875 überraschend starb, sorgte seine Ehefrau Emma dafür, dass er in Liestal „in freier republikanischer Erde“ beigesetzt wurde.

Martin Stohler bietet einen Einblick in Georg Herweghs bewegtes Leben. Der Schauspieler Mario Fuchs (Theater Basel) liest aus Herweghs Werk und Briefen.

Dr. Ueli Dill

Dienstag, 16. Mai 2017, 19.30 Uhr
freier Eintritt/Kollekte

Christian Wurstisen (1544 –1588) – ein Universalgelehrter aus Liestal

Der 1544 in Liestal geborene Sohn des Liestaler Weinhändlers und Ratsherrn Pantaleon Walch ist in erster Linie als Basler Stadtchronist bekannt. Dabei betrieb er die Geschichtsschreibung eigentlich nur hobbymässig. Nach seiner akademischen Laufbahn als Professor für Mathematik, Astronomie und Theologie wurde Wurstisen Bibliothekar und Stadtschreiber und veröffentlichte 1580 seine „Bassler Chronick“, die erste Gesamtdarstellung der Basler Geschichte.
Der promovierte Philologe und Historiker Ueli Dill stellt anhand der zahlreichen erhaltenen Handschriften und Drucke die Breite von Wurstisens Tätigkeit und seine Hauptwerke vor.

 

Freitag, 19. Mai 2017, 19.30 Uhr
Eintritt: 15.–/10.–

Emma Herwegh, geb. Siegmund (1817-1904): Freiheitskämpferin und Literatin

Die vielseitig gebildete Tochter aus reichem Berliner Haus verliebt sich 1842 in Georg Herweghs „Gedichte eines Lebendigen“ und wird bald darauf „Herweghs verfluchtes Weib“. Sie folgt ihm ins Exil und nimmt aktiv an der Revolution und an Herweghs Schaffen teil. Nach dem Tod ihres Mannes lebt sie bis 1904 in Paris. Sie ist an der Seite Herweghs in Liestal begraben.

Streiflichter auf das Leben der Namensgeberin des Liestaler „Emma Herwegh-Platzes“, mit Dr. Hans R. Schneider und der Schauspielerin Regula Grauwiller.

 

Dienstag, 30. Mai 2017, 18.00 Uhr

Dinge erzählen Geschichte(n)
Vernissage des Vermittlungsprojekts zum 200. Geburtstag von Emma und Georg Herwegh

Kennen Sie Emma und Georg Herwegh? Die Abenteurer, die 1848 mit Pistolen und hehren Idealen in die Revolution zogen? Die Liebenden, die Hals über Kopf heirateten, sich trennten und wieder versöhnten? Den berühmt-berüchtigten Dichter und die Vorkämpferin für die Frauenrechte?

Anlässlich ihres 200. Geburtstags wird die Dauerausstellung zum Ehepaar Herwegh neu präsentiert.

Emma und Georg Herwegh (* 10. resp. 31. Mai 1817)