Programm

 

Samstag, 27. August 2016, 10-14 Uhr
im Stedtli

GOLDEN-FIFTIES-SPECIAL:

Oldtimer-Spektakel im Stedtli


An der Oldtimer-Show werden Jahrgänge von 1950-1960 präsentiert.

 

Samstag, 10. September 2016, 10-16 Uhr

POSTENLAUF
in der Liestaler Altstadt und im Dichter- und Stadtmuseum Liestal

An diesem Tag können die Altstadt sowie das Dichter- und Stadtmuseum Liestal (Eintritt frei) erkundet werden. Mit einem Postenlauf erfährt man allerhand Wissenswertes. JedeR Teilnehmende erhählt ein Bhaltis. Für Kinder und Jugendliche wird ein spezieller Parcours angeboten. Start ist am Stand vor dem Dichter- und Stadtmuseum. 

 

Helene Bossert (Bild: personenlexikon.bl.ch)

Dienstag, 13. September 2016, 19.30 Uhr
freier Eintritt/Kollekte

FRAUENLITERATUR IN DEN 1950ERN

In den 1950er-Jahren waren auffallend viele im Baselbiet wohnhafte Frauen literarisch aktiv. Mit ihren als Bücher, in Zeitungen oder in Zeitschriften gedruckten oder gar im Radio vorgetragenen Werken erhielten sie in der Öffentlichkeit eine Stimme, die ihnen politisch noch verwehrt war. Museumsleiter Stefan Hess stellt alle damals aktiven Schriftstellerinnen, darunter auch einige zugezogene, kurz vor. Daniela Dill liest Auszüge aus ausgewählten Werken vor, die zeigen, dass das Spektrum der Baselbieter Schriftstellerinnen der Fünfzigerjahre erstaunlich gross war.

 

Freitag, 16. September 2016, 20.30 Uhr
Eintritt: 18.-/33.-

AUGEN DER GROSSSTADT –
eine Hommage an Kurt Tucholsky

In Wort, Bild und Ton führen die Sängerin Sonja Indin, der klassische Pianist Tino Horat und der Schauspieler Josef Simon das Publikum in die Berliner 20er-Jahre. Kernstück des literarischen Chanson-Abends sind Tucholskys pointenreichen, heiteren Texte über Zweisamkeit, Einsamkeit und das Mysterium der Liebe. Das Spiel mit der Sehnsucht und der Liebe beherrschte er aufs Feinste. Illustrationen von Sarah Weishaupt, die speziell für diesen Anlass zu Texten von Tucholsky kreiert wurden, runden den literarischen Chanson-Abend visuell ab.

Achtung: Diese Veranstaltung findet in der Kulturscheune statt (Kasernenstrasse 21A, Liestal)

 

Otto Höschle

Sonntag, 18. September 2016, 11.15 Uhr
In Kooperation mit dem IL-Verlag und der Pfarrei Bruder Klaus Liestal.

BUCHVERNISSAGE
OTTO HÖSCHLE: RANFT

Achtzehn poetische Betrachtungen zu Bruder Klaus

Der Schriftsteller Otto Höschle, in der Nähe von Flüeli-Ranft aufgewachsen, setzte sich jahrzehntelang mit Bruder Klaus auseinander und verfasste ein Poem als Beitrag zum 600. Geburtstag  des Heiligen, der auch mit Liestal verbunden ist.

Programm:
Begrüssung durch Peter Messingschlager, Pfarrei Bruder Klaus Liestal
Grusswort durch Stefan Hess, Leiter des Dichter- und Stadtmuseums Liestal
Einführung durch Fritz Frey, Leiter des IL-Verlags
Laudatio von Daniel Annen, Präsident ISSV
und Musik von Polina Nikiforova (Violine)

Achtung: Diese Veranstaltung findet in der Pfarrei Bruder Klaus, Rheinstrasse 20b in Liestal, statt.

 

Freitag, 30. September 2016, 18.00 Uhr

VERNISSAGE: ESPACE/ESCAPE
Eine Gemäldeausstellung von Patrick Roos

Es sind nicht Landschaften, die Patrick Roos auf seinen grossen Formaten abbildet. Er gestaltet Räume, die sich ausdehnen und überlagern; Weiten, die zersplittern oder nach einer ausbalancierten Bewegung zum Stillstand gekommen sind. Horizonte verwuchern zu Rhizomen. Es ist eine Erzählung von Aufscheinen und Verschwinden. Patrick Roos, geboren
1956, lebt und arbeitet in Liestal und in den Vogesen.

Es spricht Eveline Schüep, Kunstvermittlerin.  
Musikalische Beiträge und Apéro

 

Freitag, 21. Oktober 2016, 19.30 Uhr
freier Eintritt/Kollekte

RAUMKLANG-IMPROVISATION
Eine Veranstaltung zur Sonderausstellung ESPACE/ESCAPE

Eine musikalische Improvisation, von welcher der Künstler Patrick Roos geträumt hat: Im grossen langgezogenen Raum agieren ohne Sichtkontakt vier hochkarätige Musikerinnen und Musiker, einzeln, gemeinsam, gegeneinander, suchend, abschweifend und wieder zurückkehrend.

Besetzung: Viviane Chassot (Akkordeon), Barbara Gasser (Violoncello), Yumi Ito (Stimme), Roland Philipp (Saxophone)

 

Helen Liebendörfer (Bild: Barbara Sorg)

Dienstag, 25. Oktober 2016, 19.30 Uhr
Eintritt: 15.-/10.-

HANSDAMPF IN ALLEN GASSEN
Lesung aus dem neuen Roman von Helen Liebendörfer

Im Jahr 1834 flüchtet Johann August Sutter, bekannt als General Sutter, hochverschuldet und ohne seine Familie nach Amerika, wo er nach Umwegen in Kalifornien eine Kolonie gründet. Wie verlief Sutters Leben, bevor man Gold auf seinem Land fand? War er wirklich der edle Pionier, dem durch den Goldrausch alles genommen wurde?
Sutters Lebensweg ist vielfältig und lässt niemanden unberührt. Basierend auf zeitgenössischen Quellen und Berichten verbindet die Baselbieter Autorin Helen Liebendörfer in diesem Roman Authentisches und Fiktives, wobei sie die Fakten und Lebensstationen Sutters möglichst detailgetreu berücksichtigt.

 

Freitag, 28. Oktober 2016, 19.30 Uhr
freier Eintritt/Kollekte

MEIN MANDELSTAM
Eine Veranstaltung zur Sonderausstellung ESPACE/ESCAPE

Eine Begegnung mit dem Klangmagier und Meister des Verstummens, gelesen von Regula Grauwiller (deutsch) und Irina Roos (russisch).

 

Pirmin Meier

Dienstag, 1. November 2016, 19.30 Uhr
Eintritt: 15.-/10.-

Ein Vortrag von Pirmin Meier zum 150. Todesjahr von
IGNAZ PAUL VITAL TROXLER (1780–1866)

Der in Beromünster geborene Ignaz Paul Vital Troxler war der einzige deutschsprachige Philosoph, der für die direkte Demokratie eintrat. Bei politischen Auseinandersetzungen pflegte er regelmässig auf die Pauke zu hauen, was ihm nicht weniger als zweimal den Job als Professor gekostet hat, einmal in Luzern (1821) u.a. wegen seines Eintretens für das Widerstandsrecht, das andere Mal als Rektor der Universität Basel (1831) wegen Parteinahme für die Bewohner des Baselbiets, die sich damals von der Stadt trennten.

Der Luzerner Historiker und Schriftsteller Pirmin Meier ist Experte für den bedeutenden Schweizer Philosophen.

 

Freitag, 4. November 2016, 19.30 Uhr
freier Eintritt/Kollekte

OUT THERE

Eine Performance von Patrick Roos zur Musik des Jazz-Avantgardisten Eric Dolphy.

 

Volker Ranisch

Dienstag, 15. November 2016, 19.30 Uhr
Eintritt: 15.-/10.-

AUGUSTE BOLTE
Eine Zählung mit Musik nach Kurt Schwitters

10 Menschen gehen in genau ein und derselben Richtung. «Da muss was los sein», stellt Auguste Bolte messerscharf fest und beschliesst: «Nichts wie hinterher!» Und damit beginnt eine Verfolgungsjagd, die in ihrer verqueren Logik und Komik ihresgleichen sucht. Folgen Sie ihr auf der Jagd nach den vermeintlichen Sensationen des Lebens. Es ist eine grossartige Persiflage auf jede Art von Systemdenken.
Zum 100-Jahr Dada-Jubiläum spielt und singt Volker Ranisch als August nach Texten von Kurt Schwitters.

 

Dienstag, 22. November 2016, 19.30 Uhr
freier Eintritt/Kollekte

MICHAEL DÜBLIN & LISLOTT PFAFF
EINE DOPPELLESUNG

Die Liestaler Autorin Lislott Pfaff liest aus ihrem Erstlingsroman «Chemie der Leidenschaften», welcher die Thematik der Tierversuche aufgreift: Der Laborist Pierre Abegg ist in der Forschungsabteilung eines Basler Pharmaunternehmens tätig, wo er toxikologische Tests an Versuchstieren durchführt.

Nach Jahrzehnten des Schweigens gibt Sebastian Winter ein Interview. Die Journalistin Jule Sommer hat die einmalige Chance aus erster Hand zu erfahren, was sich damals in der «Kommune des Schreckens» tatsächlich abgespielt hat.
Der Muttenzer Autor Michael Düblin beschreibt in seinem Roman «Der kalte Saphir» eine nervenaufreibende Verhörsituation, in deren Verlauf immer unklarer wird, wer hier wem auflauert.

 

Stefanie Grob

Freitag, 25. November 2016, 20.00 | 21.00 | 22.00
Eintritt: Kulturpass (Fr. 20.-)

KULTURNACHT LICHTBLICKE MIT STEFANIE GROB
eine Spoken-Word-Lesung

Die Berner Spoken-Word-Autorin schreibt scharfzüngig politische und gesellschaftskritische Bühnenliteratur. Der Zugang zu alltäglichen wie wissenschaftlichen Themen, die ironische Einfühlungskraft, der Sprachwitz, die Musikalität und ein komödiantischer Spott machen ihre Texte unverwechselbar.
Grob ist Mitglied der Berner Autorinnen- und Autorengruppe «Bern ist überall». In der Satiresendung «Zytlupe» und mit ihren «Morgegschichte» ist sie regelmässig auf SRF 1 zu hören. 2014 hat die Autorin den Zürcher Literaturpreis erhalten.

 

Dienstag, 29. November 2016, 18.00 Uhr

Vernissage
WELTKLASSE IN LIESTAL. DIE KUNSTSCHREINEREI BIEDER

Das Dichter- und Stadtmuseum Liestal widmet der von 1893 bis in die 1980er- Jahre bestehenden Liestaler «Ebenisterie» Bieder, der damals bedeutendsten Kunstschreinerei der Schweiz, erstmals eine umfassende Ausstellung. Neben Möbeln werden Entwürfe, Halbfabrikate, Geschäftsbücher und Fotografien von ganzen Inneneinrichtungen gezeigt, die das hohe Können, aber auch das breite Tätigkeitsfeld des Betriebs dokumentieren.

 

Max Kaufmann

Freitag, 2. Dezember 2016, 20 Uhr
Eintritt: 15.-/10.-

DICHTER SLAM -
13. Liestaler Poetry Slam

Fünf Basler Slam-Poetinnen und Poeten treten beim 13. Liestaler Poetry Slam vereint gegen fünf Berner Kollegen an. Die Wörter sind geschärft, die Zungen gewetzt, das Mikrophon gecheckt, also auf in den Kampf der Kantone um Ruhm, Ehre und um eine Flasche Whisky. Für Basel am Wort sind Sarah Altenaichinger, Micha de Roo, Sandra Hughes, Max Kaufmann und Susan Reznik. Für Bern treten Marco Gurtner, Alain Wafelmann, Fehmi Taner und Qeumars Hamie an.

 

Otto Höschle

Freitag, 9. Dezember 2016, 19.30 Uhr
freier Eintritt/Kollekte

OSCAR WILDE: DIE SPHINX
Lesung aus der Neuübersetzung von Gedichten durch Otto Höschle

Wilde wurde oft als rätselhafte Sphinx bezeichnet. Liest man seine Gedichte als  Zeugnisse seines Lebens, entdeckt man einen grossenteils unbekannten Menschen, einen Wilde jenseits des genial ästhetischen Gestus, der scheinbar narzisstischen Überheblichkeit und brillanten Selbstinszenierung, einen, der sich immer wieder von Neuem auf die Suche nach Erlösung begab, sei es im christlichen und poetischen Ideal, sei es in der heidnischen Wildnis der Antike. Nicht zuletzt ist es seine Liebe zu den Menschen, die sich in seinen Versen immer wieder neu offenbart.

Otto Höschle, der selbst eine Auswahl von Gedichten vortragen und kommentieren wird, hat in seiner Neuübersetzung eine grösstmögliche Balance angestrebt zwischen inhaltlicher Genauigkeit, metrischer Entsprechung und Stimmigkeit der sprachlichen Mittel.