Programm

Dienstag, 24. April 2018, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 25.–/15.–

«Kind der Aare». Hansjörg Schneider liest aus seiner Autobiografie

Der bekannte Dramatiker und Erzähler Hansjörg Schneider (Sennetuntschi, Kommissar-Hunkeler-Krimis) erzählt in seiner Ende Februar bei Diogenes erscheinenden Autobiografie vom Aargau, der Landschaft, aus der er stammt. Von seiner Kindheit und Jugend, die von sanften Hügeln und Auen, aber auch vom autoritären Vater geprägt waren. Von der Studentenzeit in Basel und vom Werdegang als Schriftsteller. Authentisch, berührend und kein bisschen milde zeichnet Hansjörg Schneider nach, wie er wurde, wer er ist.

 

Dienstag, 15. Mai 2018, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–

Und eh ich nach den Früchten greife, landen sie im Warenkorb. Spoken-Word mit Daniela Dill

Wie kann Glück eingefangen und festgehalten werden? Kann man Glück auf einem 16-Giga-Stick speichern? Und wie kann man flüchtige Affären festhalten, ohne in einem Einfamilienhaus am Greifensee zu enden? Oder lebt es sich mit 3-4 Bücherregalen und einem übergewichtigen Kater glücklich? Daniela Dill rhythmisiert Alltagsbeobachtungen, reimt sich in Fantasiewelten und monologisiert Dialoge mit imaginären Gesprächspartnern.

 

Dienstag, 22. Mai 2018, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–

Der ‹Baselbieter Gotthelf›. Vortrag zu Jonas Breitenstein von Rémy Suter

Der engagierte ‹Dichterpfarrer› Jonas Breitenstein (1828-1877) wurde nicht nur ‹Freund und Vater der Armen›, sondern auch ‹Baselbieter Gotthelf› genannt. Seine Gedichte, Idyllen und Erzählungen sind farbige, eindrückliche Sittengemälde seiner Zeit, die erzieherische Absichten mit einem tiefen Humanismus und feinem Humor vereinen.

Rémy Suter, eine Koryphäe für regionale Geschichte, ist Teil des Projektteams, das die neue Ausgabe der Schriften Breitensteins betreut hat. In seinem Vortrag zeichnet er, auch anhand von unpublizierten Briefen, ein vielschichtiges Lebensbild Breitensteins.

 

Freitag, 15. Juni 2018, 19.30 Uhr
Eintritt: Fr. 15.–/10.–

Lesung mit Multimedia-Live-Performance zu Bildern und Texten von Rut Bischler

Zum Abschluss der Ausstellung mit Art-brut-Bildern von Rut Bischler präsentiert Markus Stolz zwei Videoinstallationen über ein Bild und einen Text der Künstlerin und spielt die Komposition ‹Cellissimo Graduale› von René Wohlhauser. Dazu liest Peter Stauffer Auszüge aus Rut Bischlers berührenden Tagebüchern, musikalisch ebenfalls umrahmt von Markus Stolz am Cello und Anita Stolz am Monochord. Eine sehr persönliche Finissage mit einer lange nachhallenden Symphonie aus Bildern, Worten und Klängen!